Romantisches Weihnachtsdorf vor historischer Kulisse

Biberacher Christkindles-Markt

Der nächste Christkindles-Markt findet 2026 von Samstag, 28. November bis Sonntag, 13. Dezember statt
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Inmitten der historischen Altstadt entfaltet der Biberacher Christkindles-Markt seinen besonderen Zauber: handgefertigte Produkte statt Massenware, regionaler Genuss statt Schnelllebigkeit, stimmungsvolle Begegnungen statt Trubel. Zwischen der prächtigen Marktplatz-Kulisse, Lichterglanz und weihnachtlichen Klängen lädt der Markt dazu ein, innezuhalten und die Adventszeit bewusst zu erleben – mit Sinn für das Echte und Liebe zum Detail.

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Für leuchtende Kinderaugen

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Christkindles-Poststelle

Täglich von 11.00 - 20.00 Uhr

Christkindles-Poststelle

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Christkindles-Poststelle in Hütte 61. Kinder können auf dem Christkindles-Markt ihren Brief an das Christkind in den eigens dafür bereitgestellten Briefkasten einwerfen. Alle eingegangenen Briefe von Kindern werden vom Christkind aus dem Weihnachtshimmel beantwortet. Also bitte den Absender nicht vergessen!

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Biberacher Christkindles-Markt  - Kinderkarussell

Täglich von 11.00 bis 20.00 Uhr

Kinderkarussell

Ob im Schwan, auf dem Pferd oder in der Feuerwehr. In dem nostalgisch anmutenden Kinderkarussell können die Kinder zahlreiche, vergnügliche Runden drehen.

Hütte 76

Lesungen des Dramatischen Vereins auf der Weihnachtsbühne

Täglich 17.00 bis 17.30 Uhr

Gedichte und Geschichten für Kinder 

Der Dramatische Verein liest täglich auf der Weihnachtsbühne Gedichte und Geschichten für Kinder vor. Kommt mit euren Kindern vorbei und lasst euch von den weihnachtlichen Erzählungen auf die besinnliche Zeit einstimmen.

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Biberacher Präsente

Jedes Jahr werden neue "Biberacher" Präsente aufgelegt, die nur für den Christkindles-Markt gestaltet und hergestellt wurden. Diese Artikel können während des Marktes ausschließlich in der Hütte der Gesellschaft für Heimatpflege (Nr. 64) erworben werden.

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Weihnachtliche Stadtführungen

Während des Christkindles-Marktes werden verschiedene weihnachtliche Führungen angeboten. Diese können jederzeit auch zu einem individuellen Wunschtermin gebucht werden - ideal für Weihnachtsfeiern.

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Sonntag, 29. November, Sonntag, 6. und Sonntag, 14. Dezember von 14.00 - 15.30 Uhr

Glühwein, Glanz und Gloria

Dauer 1,5 Stunden
Maximal 25 Personen

Wo und wann entstand das „Christkindle rablassa“? Wer waren die „verzauberten Spitalkinder“? Was passierte in den „Klöpflesnächten“ und wer waren die „Alummler“? Es gibt viel zu klären und zu entdecken. 

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Biberacher Weihnachtstraditionen

Christkindle ralassa - ein ritual, das verbindet

Es gibt Momente, in denen eine ganze Stadt den Atem anhält. Seit über 200 Jahren gehört das Biberacher Christkindle zu diesen Augenblicken: ein Ritual, das sich behutsam aus kleinen Gesten des Gebens entwickelt hat – und über Generationen hinweg zu einem lebendigen Stück Stadtkultur gereift ist.  

Das Christkind in einem kunstvoll mit Sternen gestalteten und beleuchteten Metall-Medaillon

Seinen Anfang nahm dieser Brauch um 1820, als der Apotheker Stecher an seinem Haus in der heutigen Hindenburgstraße erstmals eine Christkindfigur aus dem Fenster ließ, um den Kindern eine Freude zu bereiten. Was als persönliche Geste begann, wurde weitergetragen: 1868 ließ Konditor Ruppert in seinem Haus in der Gymnasiumstraße eine beleuchtete Figur an einer Schnur herabschweben und verschenkte Lebkuchen an die Kinder aus der Nachbarschaft. Der Gedanke des Teilens und des Staunens wuchs – und mit ihm die Tradition.1904 übernahm das Hospital zum Heiligen Geist das Christkindle und führte es auf dem Spitalhof weiter. Als dieser schließlich zu klein wurde, fand die Zeremonie 1960 auf dem Biberacher Marktplatz eine neue, bis heute unverwechselbare Heimat. 

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Die heutige Christkind-Figur ist:

60 

Jahre alt

50 

Kilogramm schwer

1,40 

Meter lang

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Ihre wahre Bedeutung entfaltet sich im gemeinsamen Erleben. Wenn gegen 17.30 Uhr die Lichter des Marktplatzes nacheinander erlöschen, entsteht eine Stille, die verbindet. Musikanten spielen das „Biberacher Pastorale“, Weihnachtslieder erfüllen den Raum. Und dann erscheint es zu den Klängen von „Stille Nacht“ und „Herbei, o ihr Gläubigen“: im Giebel der prächtigen Gutermann’schen Häuser, direkt unterhalb der Stadtpfarrkirche, schwebt das Christkindle in einem kunstvoll mit Sternen gestalteten und beleuchteten Metall-Medaillon eingebettet herab. Es verweilt kurz, fast schwerelos, um anschließend zu den Klängen von „Wie können wir Vater der Menschen dir danken“ wieder empor zu steigen. 

Es bleibt ein Moment, der nachklingt. Das Biberacher Christkindle ist mehr als ein Spektakel. Es ist ein kollektives Innehalten in einer oft lauten Zeit, ein Stück gelebtes Erbe. Ein Zeichen dafür, dass Tradition und Gemeinschaft dort entstehen, wo Menschen teilen, schenken und staunen.

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„Da öffneten sich ringsum die Fenster und niemand möchte die festlichen Klänge als Künder eines frohen Ereignisses missen.“
Alter Zeitungsartikel
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Biberacher pastorale - Klang einer gelebten Weihnachtstradition

Das Pastorale ist den Biberachern eine altvertraute weihnachtliche Melodie. Sie erklingt alljährlich am Heiligen Abend beim Christkindle-Ralassa auf dem Biberacher Marktplatz.Es stammt von einem bis heute unbekannten Komponisten um 1800. Von diesem Hirtenstück gibt es zahlreiche Instrumentierungen, wobei das Originalmanuskript nicht mehr vorhanden ist. Auf dem Gigelturm wurde das Pastorale schon im 19. Jahrhundert am Heiligen Abend und manchmal an Silvester als Höhepunkt des feierlichen Choralblasens dargeboten. 

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