Einblicke in die Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses

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Haus Gerbergasse 4

Häusersanierungen sind teuer und die Architektur alter Gebäude passt häufig nicht mehr zu den Ansprüchen der heutigen Zeit. Oftmals wird sich daher für den Abriss anstatt für die Sanierung entscheiden. Diesem Schicksaal konnte das kleine Haus in der Gerbergasse 4 entgehen: Seit mehreren Jahren wird das Gebäude mit viel Herzblut wieder hergerichtet. Für seine jetzigen Besitzer ist es eben unersetzlich.

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Gerbergasse 4

11.00 - 16.00 Uhr geöffnet

Führungen: regelmäßig kurze Besichtigungen mit der Hausbesitzerin Katrin Schöllhorn mit max. 7 Personen oder alleine

Dauer: ca. 15 Minuten

Informationsstand mit Vorher-Bildern sowie einer Dokumentation über den Rückbau

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Das im 16./ 17. Jhd. erbaute Häuschen in der Gerbergasse 4 wurde im Häuserbuch von

Carl Kleindienst erstmalig 1622 als Wohnhaus von Gerbern und Tagelöhnern erwähnt.

Lange wusste man nicht viel über das vermutlich kleinste Häuschen Biberachs. Wie sah

es zu Bauzeiten aus? Wurde dort tatsächlich gegerbt (1622 – 1736 Weißgerberei)? Wie

hat es sich über die Jahrhunderte hinweg verändert? Verborgen hinter Pressspanplatten,

Putz und Deckenbrettern kamen im Zuge der Entkernung interessante Befunde zur

bauhistorischen Entwicklung zum Vorschein und das Häuschen konnte immer mehr

seine Geschichte zeigen.

 

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