StadtLandHof
mit Baur Heini
Tradition erleben. Zukunft gestalten.
Sau Gut...
… dachten sich Bauer Heini und Tourismus-Alex – und machten aus ihrer Idee das gemeinsame Projekt StadtLandHof.
Was passiert, wenn ein traditionsreicher Biohof, die städtische Tourismusarbeit, regionale Gastronomie, soziale Einrichtungen, Bildungsangebote und neue Formen des Reisens zusammenkommen? Dann entsteht mehr als ein Ausflugsziel: Es entsteht StadtLandHof – Tradition erleben. Zukunft gestalten.
Die Idee zum Projekt entwickelten Heinrich Baur – vielen besser bekannt als Bauer Heini – und Alexander Wachter von Tourismus Biberach. Ihr gemeinsamer Gedanke: Die Angebote rund um den Hochstetter Hof sollen nicht länger nur einzeln wahrgenommen werden. Sie werden zu einem zusammenhängenden touristischen Erlebnis weiterentwickelt, das Landwirtschaft, Genuss, Natur, Bildung und Begegnung miteinander verbindet.
Ein Hof als Netzwerkknotenpunkt
Der Hochstetter Hof ist der Mittelpunkt des Projekts. Bereits 1299 wurde der Hof erstmals urkundlich erwähnt. Heute wird er nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet und zeigt, wie sich landwirtschaftliche Tradition mit modernen, nachhaltigen Ideen verbinden lässt.
Dabei ist der Hof keine künstlich geschaffene Erlebniswelt. Hier wird angebaut, geerntet, verarbeitet und verkauft. Gäste können regionale Landwirtschaft dort erleben, wo sie stattfindet – auf dem Feld, im Hofladen, im Selbstbedienungs-Hofcafé, bei einer Führung oder bei einer der Veranstaltungen.
Tourismus Biberach führt, in enger Abstimmung mit Baur Heini, die verschiedenen Angebote zu einem stimmigen Gesamtprodukt zusammen, entwickelt die touristische Geschichte des Projekts weiter und sorgt dafür, dass StadtLandHof sichtbar und für Gäste zugänglich wird.
Landwirtschaft zum Anschauen, Anfassen und Genießen
StadtLandHof möchte Landwirtschaft nicht nur erklären. Sie soll begehbar, essbar und erlebbar werden.
Familien entdecken auf dem Wichtelweg, dem Farbenweg oder dem Landwirtschaftsweg spielerisch den Hof und seine Umgebung. Saisonale Angebote wie das Maislabyrinth schaffen zusätzliche Erlebnisse. Rad- und Wandergäste (Link zum Biberradweg und zum Biberwanderweg) können den Hochstetter Hof als Ziel oder Ausgangspunkt ihrer Tour nutzen. Für Wohnmobilreisende steht ein naturnaher Stellplatz zur Verfügung – mit Hofladen, Hofcafé und Erlebnisangeboten direkt vor der Tür.
Auch der Genuss spielt eine zentrale Rolle. Beim Hof Food Festival treffen regionale Lebensmittel, zeitgemäße Gastronomie, Musik und entspannte Hofatmosphäre aufeinander. Die Zusammenarbeit mit dem Restaurant Esszimmer zeigt, wie Produkte aus der Landwirtschaft in eine moderne regionale Küche übersetzt werden können. Das digitale Format „Bauer und Koch“ bringt zusätzlich Wissen, persönliche Geschichten und kulinarische Ideen zusammen.
So wird die regionale Wertschöpfungskette sichtbar: vom Anbau auf dem Feld über den Verkauf im Hofladen bis zur Verarbeitung in der Gastronomie.
Gemeinsam entsteht mehr
Die Besonderheit von StadtLandHof liegt im Netzwerk. Landwirtschaft, Tourismus, Gastronomie, Bildung, soziale Arbeit und Mobilität arbeiten nicht nebeneinander, sondern entwickeln gemeinsame Angebote.
Der Waldkindergarten Waldbiber nutzt den Hof als Lernort und vermittelt Kindern einen unmittelbaren Zugang zu Natur und Landwirtschaft. Regionale Partner wie die Brauerei Clemens Härle stehen für Verarbeitung und Genuss aus der Region. Ein Mobilitätspartner kann Themen wie Wohnmobilreisen und Elektromobilität einbringen.
Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit mit dem DORNAHOF Biberach. Verwertbare Bio-Lebensmittel, die nicht verkauft werden können, werden weitergegeben und für die Versorgung sozial benachteiligter Menschen genutzt. Klientinnen und Klienten können zudem beim Selbsternten mitwirken. Damit verbindet das Projekt touristische Entwicklung mit sozialer Teilhabe, sinnvoller Beschäftigung und einem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln.
Partener
[im Aufbau]
Esszimmer
Brauerei Clemens Härle
Dynastien gibt es noch – auch in Oberschwaben.
1897 wurde die Brauerei Clemens Härle in Leutkirch im Allgäu gegründet. Bis heute entstehen dort charakterstarke Bierspezialitäten mit unverwechselbarer Handschrift.
Das Familienunternehmen blickt auf mehr als 125 Jahre Geschichte zurück und wird heute von seinem Urenkel Gottfried Härle und Esther Straub geführt. Sie verbinden traditionelles Brauhandwerk mit Offenheit für neue Ideen und nachhaltigen Innovationen.
Brauerei Clemens Härle
Am Hopfengarten 5
88299 Leutkirch
Waldkindergarten Waldbiber
Autohaus Rapp
DORNAHOF Biberach
Tradition, die nach vorne schaut
StadtLandHof versteht Tradition nicht als Blick zurück. Tradition lebt dort, wo vorhandenes Wissen, regionale Produkte und gewachsene Beziehungen weiterentwickelt werden.
Der historische Hochstetter Hof wird deshalb nicht zum Museum, sondern zu einem modernen Erlebnis- und Begegnungsort. Bestehende Angebote werden verknüpft, gemeinsam erzählt und durch neue Veranstaltungen, Führungen, digitale Inhalte und Kooperationen ergänzt.
Das Projekt zeigt, wie aus einem landwirtschaftlichen Betrieb am Stadtrand ein touristischer Erlebnisraum für eine ganze Destination entstehen kann – authentisch, nachhaltig und mit Mehrwert für Gäste, Betriebe und die Menschen in der Region.
Oder, wie Bauer Heini und Tourismus-Alex vielleicht sagen würden: "Eine saugute Idee beginnt manchmal einfach damit, die richtigen Menschen an einen Tisch zu bringen."
Tourismus-Alex und Bauer Heini genießen Bioprodukte vom Hof.