Von Badern, Quacksalbern, Hebammen und Wundärzten
Highlights
ab 16 Jahren
Viel Schauriges um das mittelalterliche Medizinwesen
Krankheiten früherer Jahrhunderte (z.B. Pest und Cholera) und die erfolgreichen und leider oft erfolglosen Versuche zu ihrer Heilung durch Ärzte, Bader, Hebammen und Quacksalber und dem Henker sind Thema
dieser Führung. Manche Heilmethoden bringen uns zum Schmunzeln, bei manchen läuft es uns kalt den Rücken runter. Gut, dass wir heute leben!
In allen Kulturen, auf allen Erdteilen und zu allen Zeiten gab es Krankheiten und immer versuchten die Menschen dazu zu lernen, um Krankheiten zu lindern, zu bessern oder gar zu heilen. Fast jedes Jahrhundert war geplagt von typischen Seuchen und so gab es auch in Biberach Pest, Syphillis, Lepra und Pocken. Heilung versprachen viele: die Wundärzte, die Bader, die Quacksalber und die studierten Ärzte. Über deren Ausbildung, die Wanderjahre, ihre Heilmethoden und Erfolge erfahren wir auf unserem Rundgang. Ein Aderlass half (fast) immer, wenn an der richtigen Stelle, am richtigen Tag, bei günstigem Wetter, bei sonnigem Gemüt und bei zahlungskräftigen Kunden angewandt. Und was wussten die Bader nicht alles über ihre, Patienten'? Kein Wunder, dass Bader früher kein ehrbares Handwerk war! Gepflegt wurden Kranke im Spital, im Seelhaus und im Siechenhaus. Galten früher Krankheiten als gottgewollt, wissen wir heute um die Ansteckungswege und können über alte Ratschläge nur schmunzeln. Heilmittel, Wundermittel und Kräuter gab es von nah und fern zu kaufen: auf dem Jahrmarkt, beim Apotheker, von Quacksalbern und Kräuterweibchen - aber auch vom Henker. Was der alles herstellte, ist eine spannende Geschichte! Wöchnerinnen kamen im Spital unter und Hebammen gab es in Biberach immer mindestens zwei : eine katholische und eine evangelische. Was tun, wenn die Hebamme der eigenen Konfession schon im Einsatz war? Wir erfahren von der pragmatischen Lösung dieses Problems.
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Teilnehmer
Min. 1 Personen
Max. 25 Personen